Die Lügende vom privaten Wohnungsbau
Das Mantra der Funktionäre:
"Der 'Private Wohnungsbau' schafft Wohnraum und Arbeitsplätze, ist schnell, effizient und die einzige Lösung für die Wohnungsnot."
Schauen wir uns die Rhetorik im Detail an:
(1) Wohnungsbau?
Die 'privaten' Investoren bauen keine Bauwerke zur Wohnraumversorgung der Bürger. Sie errichten billige Massenbauten, deren Zweck die Erpressung von möglichst hohen Mieten in kürzester Zeit ist: Funktionsbezeichnung 'Mietzinspressen'. Durch Kostenminimierung sind diese Bauten nach 20-30 Jahren abbruchreif. (Sie werden niemals Altbau!) Deshalb erfolgt die Vermarktung als 'Wohneigentum': 'Take the money and run'
Es ist, nach Absicht und Funktion, Anti-Wohnungsbau, die Verschwendung menschlicher Arbeitsleistung für fast unbrauchbare Bröselbauten.
(2) Arbeitsplätze?
Zur Gewinn-Maximierung werden für alle Bau-Gewerke die Löhne gedrückt. Lokale Firmen gehen zugrunde, weil Arbeitssklaven aus Armutsgebieten sie ersetzen. Die Kompetenz für soliden Hausbau und das Handwerk geht verloren. Die wertwahrende Wohnungsverwaltung wird ersetzt durch Billiglohn-Dienste, für Mieter schlechter erreichbar als die Telekom.
(3) Wohnraum-Beschaffung?
Dieses Bauen geht völlig am Bedarf des Landes vorbei. Statt für die Bevölkerungsmischung (2 Studentenbuden, 10 Familienwohnungen, 3 altengerechte Wohnungen) wird nur für hochsolvente Wohnungskäufer produziert: Hippe, aber unpraktische Kleinwohnungen für Single/Paare mit z.Z. Höchstverdienst, die kaum Zeit für Wohnungsnutzung haben. Wohnraum für den Markt, nicht für die Menschen.
(4) Schnell und effizient?
Die Baustellen mit Lohnsklaven von SubSub-Unternehmen bei babylonischer Sprachverwirrung unter den oft Ungelernten produziert extrem viele Arbeitsunfälle und massive Baumängel, vom systematischen Konkurs-Betrug ganz zu schweigen. Oft hinterlassen diese Investoren nach Gewinnflucht der Allgemeinheit ihre Bauruinen mit allen Folgekosten. Selbst für die Obdachlosen, die leidvollsten Opfer des 'privaten Wohnungsbaus', sind diese Betonskelette unbewohnbar.
Schnell und effizient ist also nur der Profit.
(5) Wohnungsnot?
Haben wir zu wenig Wohnungen im Land? Nein! Die Zahl der Wohnungen je Einwohner ist eher gestiegen. (Personen/Wohnung 2017: 1000/507, aber 2023: 1000/516)
Die Angebotsmieten in den Städten haben sind aber in zehn Jahren verdoppelt. (~7,-€ zu ~14,-€) Neubauten liegen mittlerweile bei 17,- bis über 20,-€/qm Kaltmiete.
Die Wohnungsnot entsteht durch den explodierenden Mietwucher im Bestand und das bedarfsferne und unbezahlbare Neubau-Angebot.
Der 'private Wohnungsbau' beseitigt nicht eine Notlage, im Gegenteil:
Er ist die alleinige Ursache dieser Not!
Vom Senat monopolisiert, kann er von den hilflosen Mietern immer höhere Zinsen erpressen.
Eine Fakten-Check-KI übersetzt die oben zitierte Senatslügende demnach wie folgt:
"Sozialbau zerschlagen, alle Restgrundstücke privatisiert, Baugenehmigungen ohne Hemmnisse erteilt, Arbeitslöhne gesenkt, massiv mit Steuergeldern subventioniert, Mietzinsen hochgedrückt... die durchziehenden Investoren sollten mit unserer Zuarbeit zufrieden sein. (Volle Geheimhaltungsstufe!)"
